Sammelmappe1 - page 188

Schon immer haben Sammler und seriöse Händler
versucht, sich vor betrügerischen Machenschaften in der
Philatelie und den damit verbundenen finanziellen Ver-
lusten zu schützen. In Deutschland ist der „Bund Philate-
listischer Prüfer e. V.“ (BPP) seit über fünfzig Jahren eine
von Handel, Auktionatoren und Sammlerschaft gleicher-
maßen anerkannte Institution. Mit weit über einhundert
Mitgliedern ist der BPP gleichzeitig der größte nationale
Prüferverband weltweit. Für nahezu alle bedeutenden
BereichederPhilateliegibteseinenodermehrereVerband-
sprüfer, die sowohl die Echtheits- als auch die Qualitäts-
prüfung durchführen.
Die Mitglieder des BPP sind ausgewiesene Experten auf
ihremjeweiligenPrüfgebiet.Siehabensichjahrelangaufihre
Prüftätigkeit als versierte Sammler oder Berufsphilatelis-
ten vorbereitet und umfangreiche Vergleichs­sammlungen
aufgebaut. Ein mehrstufiges Zulassungsverfahren vor
der Aufnahme in den BPP unter Mitwirkung der wich-
tigsten philatelistischen Verbände APHV, BDPh und BDB
gewährleistet die herausragende fachliche Kompetenz
der Mitglieder. Zur Qualitätssicherung sorgt der BPP für
ständige Fortbildung und fachliche Unterstützung und
damit für eine Prüfung auf dem aktuellen Stand der philate-
listischen Forschung, die seit Jahrzehnten Maßstäbe setzt.
Der BPP hat als Grundlage für alle Prüfungen eine
umfangreiche Prüfordnung erarbeitet, die ständiger
Überprüfung unterworfen wird, damit seine Mitglieder
nach einheitlichen, zuverlässigen und nachvollziehbaren
Kriterien ihre Aufgabe wahrnehmen können. Nachzulesen
ist die Prüfordnung in jedem MICHEL-Katalog oder unter
im Internet. Im Anschluss daran werden für
die einzelnen Sammelgebiete die derzeit tätigen Prüfer mit
ihren Kontaktdaten aufgeführt. Prüfordnung und Prüfer-
verzeichnis sollte jeder Sammler in seinem eigenen
Interesse aufmerksam studieren und sich nicht scheuen,
die Dienste der Prüfer in Anspruch zu nehmen, wenn er
bei einer geplanten oder bereits durchgeführten Neuer-
werbung auf „Nummer sicher“ gehen will.
Um das Ergebnis einer Prüfung dokumentieren zu können
undauchdasRisikogefälschterPrüfzeichenauszuschließen,
ist der BPP in den letzten Jahren neben der Signierung
der Prüfstücke verstärkt dazu übergegangen, hochwer-
tige oder auch besonders „gefährdete“ Ausgaben mit so
genannten Fotokurzbefunden, Fotobefunden oder Foto-
attesten zu versehen. Die Befunde und Atteste des BPP
sind fälschungssicher und von der Gestaltung bei allen
seinenMitgliederngleich.Sieunterscheidensichdamitauch
deutlich von den „Expertisen“, „Fotoexpertisen“, „Foto-
zertifikaten“ oder ähnlich bezeichneten Produkten selbst-
ernannter „Experten“ oder auch dubioser Anbieter.
Die Prüfer berechnen für ihre Tätigkeit eine Vergütung,
deren Höhe aus Abschnitt 10 der Prüfordnung zu ersehen
ist. Der Sammler, der für sein gutes Geld auch gute Brief-
marken erwerben möchte, tut gut daran, vor dem Kauf
das Urteil eines BPP-Prüfers einzuholen. Ein vermeintli-
cher Schnäppchenanbieter kann eine Marke noch so sehr
für echt halten – wenn sie bei der Prüfung „durchfällt“, ist
auch der billigste Preis noch zu hoch!
Geprüft, signiert und attestiert – der BPP stellt seine Leistungen vor
Vertrauen durch Expertenwissen
Schutz vor Verlusten
Freude an der Philatelie
Bund Philatelistischer Prüfer e. V.
– Geschäftsstelle –
Gunnar Gruber, Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell
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Der BPP –
Ihr starker Partner
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