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Schon immer haben Sammler und seriöse Händler

versucht, sich vor betrügerischen Machenschaften in der

Philatelie und den damit verbundenen finanziellen Ver-

lusten zu schützen. In Deutschland ist der „Bund Philate-

listischer Prüfer e. V.“ (BPP) seit über fünfzig Jahren eine

von Handel, Auktionatoren und Sammlerschaft gleicher-

maßen anerkannte Institution. Mit weit über einhundert

Mitgliedern ist der BPP gleichzeitig der größte nationale

Prüferverband weltweit. Für nahezu alle bedeutenden

BereichederPhilateliegibteseinenodermehrereVerband-

sprüfer, die sowohl die Echtheits- als auch die Qualitäts-

prüfung durchführen.

Die Mitglieder des BPP sind ausgewiesene Experten auf

ihremjeweiligenPrüfgebiet.Siehabensichjahrelangaufihre

Prüftätigkeit als versierte Sammler oder Berufsphilatelis-

ten vorbereitet und umfangreiche Vergleichssammlungen

aufgebaut. Ein mehrstufiges Zulassungsverfahren vor

der Aufnahme in den BPP unter Mitwirkung der wich-

tigsten philatelistischen Verbände APHV, BDPh und BDB

gewährleistet die herausragende fachliche Kompetenz

der Mitglieder. Zur Qualitätssicherung sorgt der BPP für

ständige Fortbildung und fachliche Unterstützung und

damit für eine Prüfung auf dem aktuellen Stand der philate-

listischen Forschung, die seit Jahrzehnten Maßstäbe setzt.

Der BPP hat als Grundlage für alle Prüfungen eine

umfangreiche Prüfordnung erarbeitet, die ständiger

Überprüfung unterworfen wird, damit seine Mitglieder

nach einheitlichen, zuverlässigen und nachvollziehbaren

Kriterien ihre Aufgabe wahrnehmen können. Nachzulesen

ist die Prüfordnung in jedem MICHEL-Katalog oder unter

www.bpp.de

im Internet. Im Anschluss daran werden für

die einzelnen Sammelgebiete die derzeit tätigen Prüfer mit

ihren Kontaktdaten aufgeführt. Prüfordnung und Prüfer-

verzeichnis sollte jeder Sammler in seinem eigenen

Interesse aufmerksam studieren und sich nicht scheuen,

die Dienste der Prüfer in Anspruch zu nehmen, wenn er

bei einer geplanten oder bereits durchgeführten Neuer-

werbung auf „Nummer sicher“ gehen will.

Um das Ergebnis einer Prüfung dokumentieren zu können

undauchdasRisikogefälschterPrüfzeichenauszuschließen,

ist der BPP in den letzten Jahren neben der Signierung

der Prüfstücke verstärkt dazu übergegangen, hochwer-

tige oder auch besonders „gefährdete“ Ausgaben mit so

genannten Fotokurzbefunden, Fotobefunden oder Foto-

attesten zu versehen. Die Befunde und Atteste des BPP

sind fälschungssicher und von der Gestaltung bei allen

seinenMitgliederngleich.Sieunterscheidensichdamitauch

deutlich von den „Expertisen“, „Fotoexpertisen“, „Foto-

zertifikaten“ oder ähnlich bezeichneten Produkten selbst-

ernannter „Experten“ oder auch dubioser Anbieter.

Die Prüfer berechnen für ihre Tätigkeit eine Vergütung,

deren Höhe aus Abschnitt 10 der Prüfordnung zu ersehen

ist. Der Sammler, der für sein gutes Geld auch gute Brief-

marken erwerben möchte, tut gut daran, vor dem Kauf

das Urteil eines BPP-Prüfers einzuholen. Ein vermeintli-

cher Schnäppchenanbieter kann eine Marke noch so sehr

für echt halten – wenn sie bei der Prüfung „durchfällt“, ist

auch der billigste Preis noch zu hoch!

Geprüft, signiert und attestiert – der BPP stellt seine Leistungen vor

Vertrauen durch Expertenwissen

Schutz vor Verlusten

Freude an der Philatelie

Bund Philatelistischer Prüfer e. V.

– Geschäftsstelle –

Gunnar Gruber, Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell

www.bpp.de

|

www.bpp.eu

Der BPP –

Ihr starker Partner