05. November 2007

Nachbericht zur 50. Internationalen Briefmarken- und Münzauktion

Unsere Jubiläumsauktion vom 31. Oktober bis 3. November 2007 ist abgeschlossen. Mehr als 90 Prozent aller Lose wurden mit teils sensationellen Steigerungen verkauft. Getragen von den Käufen unserer internationalen Kunden müssen Briefmarken und Münzen neu bewertet werden.

Am ersten Auktionstag wurden nahezu 100 Prozent des umfangreichen Münzangebotes versteigert. Einen besonderen Run gab es auf Goldmünzen des Kaiserreiches. Die Schätzpreise einzelner Stücke wurden oft um ein Mehrfaches übertroffen.

Die „Uhlenhorst-Sammlung“ mit einer großen Auswahl seltener Briefe, Ganzsachen und Stempeln von Hamburg konnte zu großen Teilen abgesetzt werden. Die elf wertvollsten Lose erzielten bereits einen Zuschlag von Euro 132.800. Das Spitzenstück Los 992 steigerte sich von Euro 20.000 auf Euro 28.000.

Europa und Übersee sind derzeit sehr gesucht: Die Erstausgaben der USA (Lose 712 bis 727) wurden alle verkauft. Das Spitzenstück der Sowjetunion Los 831 erzielte Euro 13.800 (Schätzpreis Euro 1.800 / Katalogwert Euro 6.000).

Deutsches Reich und Nebengebiete sind weiterhin begehrt, ungebrauchte Brustschilde, schönes Briefmaterial, aber auch Standard, gute Einzelwerte, insbesondere der besetzten Gebiete im II. Wk wurden oft stark umkämpft.

Das Highlight der Jubiläumsauktion war die Versteigerung von mehr als 1.100 Sammlungen und Nachlässen. So erzielten der „Ahlen-Briefnachlass“ in 200 Alben bei einem Schätzpreis von Euro 20.000 immerhin beachtliche Euro 62.000 und der „Montevideo-Nachlass“ mit einem Ausrufwert von Euro 11.500 stattliche Euro 54.800. Die große Sammlung Blockausgaben von West- und Osteuropa aus dem Nachlass von Kornel Lempfried mit einem Ausrufwert von Euro 42.000 erreichte sensationelle Euro 89.000. Eine Goldmedaillensammlung „Antarktis“ (Los 3518) erzielte Euro 15.500 (Schätzpreis Euro 10.000) und die begehrte „Amazonas-Sammlung“ mit herrlichen Briefen von Brasilien erzielte Euro 22.000 (Schätzpreis 10.000) usw.

Nachkriegsdeutschland ist zunehmend gefragt: Eine Sammlung der Ministerausgaben der Französischen Zone erlöste gesamthaft ca. Euro 23.000, der Ausrufwert lag jedoch bei nur Euro 6.800. Die Sammlungen der Bundesrepublik, Westberlins und der DDR sind verkauft. Das Los 2590A, ein DDR-Nachlass mit vielen Besonderheiten erreichte Euro 7.400 (Schätzpreis Euro 2.500).

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